Beine epilieren ohne Schmerzen

Anleitung und Tipps, mit denen es nicht wehtut

Glatte Beine gehören nicht nur im Sommer zum gepflegten Äußeren. Wer nicht ständig die Beine rasieren möchte, sondern eine Möglichkeit der Haarentfernung sucht, die für längere Zeit für Ruhe sorgt, wird um das Epilieren nicht herumkommen. Für viele Frauen sind glatte Beine ohne Haare mittlerweile selbstverständlich. Allerdings sind die Methoden, um Haare loszuwerden sehr verschieden. Sie sind von längerer oder kürzerer Effektivität, mehr oder weniger schmerzhaft und zum Teil sehr teuer. Ein Epiliergerät für den heimischen Gebrauch ist da ein sehr guter Mittelweg.

Was passiert beim Epilieren?

Beine epilieren ohne SchmerzenDas Epilieren ist die Haarentfernung mit einem Epiliergerät, bei dem die Haare samt Wurzel ausgerupft werden. Der Epilierer sieht einem Rasierer ähnlich. Er hat aber Pinzetten statt Klingen. Er greift die Haare und entfernt sie mit Wurzel. Daher ist der Effekt deutlich länger haltbar als es beim Rasieren der Fall ist. Durch das Epilieren ist zwischen zwei und vier Wochen Ruhe. Viele glauben, die Haare würden nach dem Epilieren viel stärker nachwachsen. Das ist aber nicht so, wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen. Die Annahme könnte darauf begründet sei, dass besonders im Sommer epiliert wird, wo die Haare durch die Jahreszeit bedingt einfach schneller wachsen.

Epilieren ist nicht ganz schmerzfrei und es kommt auch in einigen Fällen zu Hautirritationen. Mit einer guten Vorbereitung der Haut lässt sich da aber einiges verhindern und der Schmerz ein bisschen mildern.

Anleitung zum Beine epilieren

Damit der Epilierer die Haare gut greifen kann, sollten sie zwischen zwei bis fünf Millimeter lang sein. Sind sie zu lang, ist es gut, sie mit einem Trimmer entsprechend zu kürzen. Ist kein Trimmer zur Hand, sollten die Haare drei Tage vor dem Epilieren rasiert werden. Damit haben sie auch die richtige Länge.

Durch eine warme Dusche oder ein Bad werden die Poren geöffnet und die Haare lassen sich leichter zupfen.

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen, durch das ein Einwachsen der Haare verhindert werden kann. Ein Massage-Handschuh sorgt für eine bessere Durchblutung.

Alle diese Hilfsmittel sorgen dafür, dass sich die Haare leichter entfernen lassen. Die Haut muss gut abgetrocknet werden. Cremes oder Fette sollten vor dem Epilieren nicht zum Einsatz kommen, die Haut muss wirklich richtig trocken und fettfrei sein.

Beim ersten Einsatz vom Epiliergerät werden die meisten Schmerzen auftreten. Das liegt daran, dass bei der ersten Behandlung die meisten Haare entfernt werden. Meist wachsen die Haare dünner und auch nicht alle gleich nach. Daher wird die Behandlung von Mal zu Mal weniger schmerzhaft.

Hochwertige Epilierer haben einen Kühlaufsatz, der die Haut kühlt. Die Haut kann auch mit kaltem Wasser oder einem Eiswürfel kurzfristig betäubt werden.

Allerdings ziehen sich die Poren auf diese Weise auch wieder zusammen. Wer meint, den Schmerz gar nicht aushalten zu können, kann sich in der Apotheke eine Betäubungscreme holen, wie sie auch beim Tätowieren eingesetzt wird.

Die Pflege danach

Nach dem Epilieren sollte die Haut eine Ruhephase bekommen. Zusätzlich ist eine pflegende Lotion oder Creme nötig, die der Haut Feuchtigkeit gibt. Es kommt meist nach der Epilation zu einer Reaktion der Haut in Form von kleinen roten Punkten. Abends epilieren ist immer besser, da die kleinen Pickelchen bis zum nächsten Morgen wieder verschwinden und die Haut in der Nacht genug Zeit hat sich zu erholen. Kleidung sollte nicht eng anliegend gewählt werden, da sie die Haut zusätzlich reizen kann. Es sollte eine hochwertige Pflege zum Einsatz kommen, die der Haut wirklich viel Feuchtigkeit zurückgibt. Besonders an den Beinen ist ohnehin die Haut eher trocken. Gut bewährt hat sich auch der Saft einer Aloe Vera Pflanze. Dazu wird das Blatt einfach der Länge nach aufgeschnitten und das Gel mit einem Löffel entnommen. Alternativ kann ein hochwertiges Aloe Vera Gel gekauft werden.

Eingewachsene Haare

Epilieren sorgt wie andere Möglichkeiten der Haarentfernung für seidig glatte Haut. Es kann allerdings beim Epilieren zu eingewachsenen Haaren kommen. Die können sich entzünden und wirklich schmerzhaft werden. Wer aber eine gute Vorbereitung der Haut vor dem Epilieren beachtet, braucht sich wenig Sorgen um das Epilieren und eingewachsene Haare machen. Wer sich ein Epiliergerät für zuhause kauft, sollte auf eine wirklich gute Qualität achten. Manche Epilierer haben einen Kühlakku als Aufsatz, andere haben eine Massagefunktion. Manche von den Geräten lassen sich unter Wasser benutzen, was natürlich praktisch ist, wenn der Epilierer unter der Dusche oder in der Badewanne zum Einsatz kommen soll. Eingewachsene Haare richtig behandeln, vorbeugen und entfernen!

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