Intimbereich epilieren: Tipps mit den es nicht ganz so wehtut

Für die Haarentfernung im Intimbereich gibt es mehrere Methoden. Eine davon ist der Epilierer. Diese Möglichkeit die Haare zu entfernen ist zwar nicht ganz schmerzfrei, aber dafür effektiv und beschert für mehrere Wochen Ruhe.

Viele Frauen wünschen sich eine glatte, haarfreie Haut. Der Epilierer kommt daher oft zum Einsatz, besonders wenn nicht ständig rasiert werden soll.

Während sich die Methode der Haarentfernung an den Beinen schon längst durchgesetzt hat, stehen viele Frauen ihr noch skeptisch gegenüber wenn es um dem Intimbereich geht.

Equipment  – Ein Epilierer der zu Ihnen passt

Damit das Ergebnis beim Epilieren wirklich bestmöglich ausfällt, sollte ein wirklich gutes Gerät zum Einsatz kommen. Günstige Geräte haben sich im Intimbereich nicht bewährt.

Tipp 1
Für Epilier-Neulinge bietet es sich an ein Epiliergeräte mit weniger Pinzetten zu wählen, denn weniger Pinzetten bedeuten weniger Schmerzen. Einige Hersteller bieten spezielle Aufsätze für Gesicht oder Intimbereich mit weniger Pinzetten an. Es gibt aber auch spezielle Geräte die auf einzelne Körperbereiche ausgerichtet sind.
Tipp 2
Der Epilierer sollte einen extra schmalen Aufsatz haben und zusätzlich einen Aufsatz zum Trimmen, um zu lange Haare vorher zu stutzen. Verfügt der Epilierer über ein Licht, macht es die Arbeit leichter. So lassen sich alle Härchen erwischen. Nass-Epilierer bieten den Vorteil, dass sie im Wasser genutzt werden können. Durch warmes Wasser öffnen sich die Poren, wodurch sich die Haare leichter entfernen lassen sollen.

Für das Epilieren sollte sich Zeit genommen werden. Wer das erste Mal epiliert, wird an sich zweifeln, warum er sich das antut.

Aber die Haut gewöhnt sich an die Behandlung und es wird mit jedem Mal leichter. Die ersten Epilierversuche sollten am Bein starten, da ist die Haut nicht so empfindlich. Wird dort die Technik beherrscht und man ist mit dem Gerät vertraut, kann der Intimbereich behandelt werden.

Wer meint die Schmerzen gar nicht aushalten zu können, kann sich mit einer betäubenden Salbe aus der Apotheke helfen.

Was falsch gemacht werden kann

Beim Epiliergerät sind Pinzetten auf einer rotierenden Walze eingebaut, mit der die Haare rausgezupft werden. Sie werden samt der Wurzel ausgerupft, weshalb die Haut auch länger glatt bleibt. Da die Haare im Intimbereich nicht nur kräftiger sind, sondern auch besser und tiefer in der Haut verankert, und sich zudem noch mehr Neven-Enden dort befinden, kann es zu starken Schmerzen kommen.

Mit ein paar Hilfsmitteln kann es aber erträglicher werden. Zuerst sollten die Fettrückstände im Intimbereich durch waschen beseitigt werden. Anschließend folgt ein Peeling, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Anschließend den Intimbereich gut abtrocknen. Sollte es passieren, dass durch die Schmerzen beim Epilieren die Haut schwitzt, sollte Babypuder zum Einsatz kommen, um den Bereich wieder abzutrocknen. Das macht es dem Epilierer leichter, die Haare zu greifen. Die zu behandelnde Hautstelle mit zwei Fingern straffen, den Epilierer gerade ansetzen und die Haare entfernen. Kühlbeutel oder Eiswürfel griffbereit zu haben kann nicht schaden. So lässt sich die behandelte Stelle schnell kühlen, was zur Linderung der Schmerzen beitragen kann.

Die richtige Pflege nach dem epilieren

Nach der Haarentfernung im Intimbereich ist die richtige Pflege wichtig. Gut ist eine entzündungshemmende Creme. Aloe Vera Gel hat sich ebenfalls bewährt, es hat kühlende und beruhigende Eigenschaften. Wird im Intimbereich epiliert, kann es zu eingewachsenen Haaren kommen. Wird die behandelte Stelle alle zwei bis drei Tage mit einem Luffa Schwamm oder Luffa Handschuh behandelt, läßt sich das verhindern.

 

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