Intimrasur ohne Pickel: So geht es !

Immer mehr Frauen haben die Intimrasur für sich entdeckt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich der lästigen Haare in der Intimbereich zu entledigen. Manche bringen sie auch einfach nur in Form. Dabei ist der Rasierer nach wie vor das erste Mittel der Wahl zur Haarentfernung. Es ist eine schnelle und die kostengünstigste Methode, um die Haare loszuwerden.

Wieso eine Intimrasur?

Es gibt viele Gründe, warum sich Frauen entschließen, eine Intimrasur durchzuführen. Die Hygiene ist ein Grund, Vorlieben vom Partner ein anderer. Auch der eigene Sinn für Ästhetik kann den Ausschlag geben. Von vielen Frauen wird besonders während der Periode die Schambehaarung als unhygienisch und unangenehm empfunden. Sportlerinnen haben mit Hautreizungen durch vermehrtes Schwitzen und entstehender Reibung zu kämpfen. Viele Frauen finden es auch schlichtweg nicht schön, wenn sich seitlich unter dem Höschen Haare rausmogeln.

Vorteile und Nachteile

Das Rasieren der Intimzone ist einfach, schnell und kostengünstig. Ein Nachteil vom Rasieren ist, dass besonders im Sommer, alle zwei bis drei Tage die Prozedur wiederholt werden muss. Zudem können Hautirritationen und Reizungen auftreten. Eine weitere nicht zu unterschätzende Gefahr ist, sich mit dem Rasierer zu schneiden. Das ist nicht nur äußerst schmerzhaft, es kann im schlimmsten Fall Entzündungen nach sich ziehen.

So geht´s

Damit es gar nicht erst zu Pickelchen bei der Intimrasur kommt, sollte die Vor- und Nachbereitung gut überlegt sein. Bei der ersten Intimrasur ist es gut, die Haare vorher zu kürzen, da sie die Klinge dann besser entfernen kann. Dazu eignet sich ein Trimmer oder auch eine Schere. Die langen Haare bis auf ca. 5 mm abschneiden. Eine neue und scharfe Klinge ist wichtig, damit die Haare abrasiert und nicht ausgerissen werden. Kaltes Wasser kann nach dem Rasieren für die nötige Kühlung sorgen. Am besten ist es vor dem Schlafengehen zu rasieren. Eng anliegende Wäsche sollte danach nicht zum Einsatz kommen, um der Haut die Erholung leichter zu machen.

Am besten kommt zum Rasieren ein Rasierschaum, Rasier- oder Duschgel zum Einsatz. Gut ist es, die Rasur in der Badewanne oder Dusche durchzuführen. Die Poren werden durch das warme Wasser geöffnet, was dazu führen kann, dass die Haut weniger irritiert reagiert. Die abrasierten Haare können sich so außerdem gleich abspülen lassen. Die Haut sollte für den Rasiervorgang gestrafft werden. Und rasiert wird in Wuchsrichtung. Natürlich muss im Bereich der Schamlippen besonders aufgepasst werden, damit es nicht zu Schnittwunden kommt. Bei der ersten Rasur kann es durchaus zu Reizungen der Haut oder leichten Verletzungen kommen, da die Haut noch nicht an die Behandlung gewöhnt ist. Sie gewöhnt sich aber mit der Zeit daran. Die Rasierklingen sollten immer scharf sein und daher regelmäßig ausgetauscht werden. Das Verletzungsrisiko ist höher, wenn sie stumpf sind und nicht mehr richtig schneiden. Ein glatteres Ergebnis wird allerdings erreicht, wenn gegen die Wuchsrichtung rasiert wird. Das sollte aber immer ohne Druck erfolgen und keinesfalls bei der ersten Rasur.

Richtig rasieren und pflegen

Jede Frau reagiert anders auf die Behandlung. Bei Hautirritationen haben sich Babypuder und Hautöle bewährt. Sie machen die Haut geschmeidig und hemmen die Irritation. Entscheidet sich eine Frau für Cremes und Pflegebalsame nach dem Rasieren, sollte darauf geachtet werden, dass kein Alkohol enthalten ist. Er reizt die Haut zusätzlich. Ist die Haut stark irritiert, sollte eine Wund- und Heilsalbe zum Einsatz kommen. Trockenrasieren und Enthaarungscreme sind keine besonders guten Alternativen zum Nassrasieren. Sie eignen sich zwar ganz hervorragend an den Beinen, für empfindliche Bereiche sind sie aber eher nicht geeignet.

Frisuren bei der Intimrasur

Richtig, keine Rasur in der Region gleicht der anderen. Der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Sollen nicht alle Schamhaare entfernt werden, kann die Intimfrisur nach den eigenen Vorstellungen ganz individuell gestaltet werden. Dabei ist das oberste Gebot, die Trägerin muss sich damit wohlfühlen.

Bei der Rasur der Bikini Lines werden nur die Ränder rasiert, die sonst unter dem Bikinihöschen rauslugen würden.

Wird der Landing Strip rasiert, heißt das, dass nur noch ein schmaler Streifen auf dem Venushügel stehenbleibt. Daneben stehen diverse Schablonen mit Formen zur Auswahl, die als Vorlage dienen. Sollen Intimrasuren besonders auffallen, können sie gefärbt oder getönt werden. Das kommt allerdings immer auf den eigenen Geschmack an.

Werden alle Schamhaare entfernt, ist es der Hollywood Cut. Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Die einen finden den Landing Strip am besten, auf Platz zwei den Hollywood Cut, andere finden eine Intimzone komplett ohne Haare zu kindlich.

Der Wandel der Zeit

Im Jahr 2009 waren noch 25 Prozent der Männer der Meinung Schamhaare sollten vorhanden sein, heute sind es bloß noch 5 Prozent. Fast jede zweite Frau findet sich um einiges attraktiver, wenn sie eine Intimfrisur gestylt hat. Jede zweite Frau hat demnach regelmäßig einen Termin im Waxinstudio oder stylt ihre Intimfrisur selbst. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich am wohlsten fühlt. Wenn eine Frau ihre Schambehaarung partout nicht rasieren möchte, sollte sie sich auch nicht von einem Partner dazu drängen lassen. Es ist ihre freie Entscheidung, ob oder nicht und wenn, wie und welcher Form.

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