Beine wachsen – nie wieder Stoppeln!

Beine wachsen

Die meisten Frauen nutzen für die Haarentfernung nach wie vor den Rasierer. Es geht schnell und es tut nicht weh. Aber es dauert meist keine zwei Tage und schon sind wieder Stoppeln da. Und so geht es Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Es gibt aber eine Alternative. Und die heißt Wachsen.

Wachsen Zuhause so gehts ?

Im Handel gibt es Töpfchen mit Warmwachs, die in der Mikrowelle erwärmt werden können. Dazu gibt es einen Spatel und die entsprechenden Streifen zum Abziehen. Bei der Temperatur sollte höchste Vorsicht gelten, da zu heißes Wachs zu Verbrennungen führen kann. Hilfreich können hier hitzeempfindliche Spatel sein. Sie zeigen an, wenn die Temperatur vom Wachs noch zu hoch ist. Es braucht etwas Übung das Wachs mit dem Spatel aufzutragen, geht aber mit jedem Mal leichter. Es wird immer mit der Wuchsrichtung aufgetragen. Wachsroller erleichtern das Auftragen ungemein.

Wie beim Pflaster gilt, umso schneller es abgezogen wird, umso weniger tut es weh. Wer ganz arg empfindlich ist und meint, die Prozedur gar nicht aushalten zu können, der kann zu einer leichten Betäubungssalbe greifen. Auch bei besonders empfindlichen Stellen. Besonders die lange Haar freie Zeit ist ein echtes Plus beim Wachsen. Zwei bis drei Wochen herrscht Ruhe, dann muss meist nachbehandelt werden. Das Nachwachsen der Haare ist feiner und ohne Stoppeln. Es sind auch weniger Haare bei den Folgebehandlungen, da nie alle Haare gleichzeitig nachwachsen.

Nach dem Wachsen sollte die Haut gepflegt werden. Alkoholhaltige Pflegeprodukte gilt es zu vermeiden. Aloe Vera hat sich bewährt. Es spendet Feuchtigkeit und kühlt zudem. Praktisch sind in dem Fall auch Apré-Sun Sprays, die den gleichen Effekt haben. Zwei bis drei Tage nach dem Wachsen hilft ein Peeling gegen eingewachsene Haare.

Aber das tut doch weh!

Wachsen ist mit leichten Schmerzen verbunden. Der Schmerz ist vergleichbar mit dem Abziehen eines Pflasters. Also eigentlich mehr ein Ziepen. Natürlich kommt es auch immer auf das persönliche Schmerzempfinden an. Schließlich werden die Haare mit einem Ruck ausgerissen. Das tut immer weh, wenn Haare ausgerupft werden. Aber dafür ist es auch effektiv und mit ein paar Tricks lassen sich die Schmerzen etwas geringer halten. Und vor allem muss nicht jeden Tag oder jede Woche nachbehandelt werden. Die Haarwurzel wird mit entfernt, daher wachsen die Haare nicht mehr so schnell nach. Und sie wachsen auch dünner und weniger nach. Bis nachbehandelt werden muss, können locker bis zu drei Wochen vergehen. Um die Haare zu entfernen wird das Wachs in Wuchsrichtung aufgetragen. Dann kommen darauf direkt Vlies- oder Stoffstreifen. Diese etwas andrücken und mit einem kräftigen Ruck gegen die Wuchsrichtung wieder abziehen. Die Haare bleiben an dem mit Wachs verklebten Streifen hängen.

Gibt es Nachteile?

Wachsen ist mit etwas Aufwand verbunden. Und die Haare sollten eine minimale Länge von vier Millimetern haben. Also dürfen sie eine Zeitlang erst einmal nicht rasiert werden. Es kann durch das Wachsen zu Hautreaktionen kommen wie Pickelchen und roten Flecken. Das warme Wachs ist Hautfreundlicher. Durch die Wärme werden die Poren geöffnet und die Haare gehen leichter raus. Da Warmwachs wasserlöslich ist, können die Reste ganz einfach abgewaschen werden. Beim Kaltwachs werden schon die fertigen Streifen angeboten. Sie müssen nur zwischen den Händen erwärmt werden. Allerdings ist ihr Wachs zäher, wodurch es häufiger zu einem Abbrechen der Haare kommt. Außerdem müssen Reste vom Wachs recht mühsam mit Öl von der Haut entfernt werden.

Wachsen im Kosmetikstudio

Im Kosmetikstudio führen Profis die Prozedur durch. Sie können schnell und möglichst schmerzlos behandeln. In Studios kommt ausschließlich Warmwachs zum Einsatz. Es wird optimal erwärmt, mit Spateln aufgetragen und ratzfatz wieder abgezogen. Es kommt wesentlich weniger zu abgebrochenen Haaren als bei der heimischen Behandlung. Dennoch kann sich auch jeder zuhause daran wagen.

Schreiben Sie einen Kommentar