Haarentfernung: Wachsen mit Kaltwachsstreifen

Kaltwachsstreifen gehören zu den Klassikern der Haarentfernung

Im Sommer endlich wieder Shorts und Bikini tragen, weg mit den dicken Wintersachen. Im Winter, wenn alles gut verpackt ist, kann es schon mal passieren, dass das Wachsen vergessen wurde und noch unliebsame Haare übrig sind. Ohje, was jetzt auf die Schnelle nur tun? Kaltwachsstreifen sind eine sehr gute Gelegenheit, besonders für unterwegs. Wer auf Reisen geht und die Haarentfernung vergessen hat, muss sich keine Sorgen machen. Natürlich eignet sich die Haarentfernungsmethode auch für Zuhause und das ganze Jahr.

Verwendung

Es gibt viele Möglichkeiten, den unliebsamen Haaren auf den Leib zu rücken. Die Haarentfernung mit Wachs ist zwar nicht ganz schmerzfrei, dafür aber von längerer Dauer als Rasieren oder Enthaarungscreme. Viele, die den Aufwand mit Wachstiegel und dem nötigen Equipment scheuen, sind die fertigen Streifen eine echte Hilfe. Kaltwachsstreifen ersparen den Aufwand mit Wachstopf, Spatel und Streifen. Es handelt sich bei Kaltwachsstreifen um Papierstreifen, auf die das Wachs schon aufgetragen ist. Die Haut ist am besten zwei Tage vor dem Wachsen vorzubereiten. Ein Peeling ist hier sehr hilfreich, da es abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Auf ebener Hautoberfläche haften die Streifen besser. Zudem gibt die Haut die Härchen samt Wurzel besser frei, was für weniger Ziepen sorgt. Um die Poren zu öffnen, ist ein Bad im warmen  Wasser oder eine heiße Dusche vorab hilfreich. Die Haut gut abtrocknen, dann die Streifen mit der Wuchsrichtung der Haare auf die Haut legen. Etwas andrücken. Die Haut oberhalb des Streifens straff ziehen und den Streifen mit einem schnellen Ruck gegen die Wuchsrichtung abziehen. Die Prozedur wird so lange wiederholt, bis alle Haare entfernt sind. Den Kaltwachsstreifen liegen Tücher bei, mit denen verbleibende Wachsreste entfernt werden können.

Warum Kaltwachsstreifen?

Kaltwachs kann für die Haarentfernung wesentlich angenehmer sein als Heißwachs. Besonders wenn es draußen sehr warme Temperaturen hat. Die Verwendung ist denkbar einfach, sogar bei kurzen Haaren bleibt das Wachs haften. Es geht schnell und tut weniger weh als mit dem heißen Wachs. Bei letzterem kann es außerdem zu schmerzhaften Verbrennungen kommen. Die Verwendung ist zudem noch sauberer, die benutzten Streifen werden ganz einfach entsorgt. In schwer erreichbaren Körperzonen, wie beispielsweise der Bikinizone, haben sich Kaltwachsstreifen als einfache Anwendung bewährt. Sie lassen sich verwenden, bis ihre Klebewirkung nachlässt.

Gibt es auch Nachteile?

Es kann bei der Anwendung von Kaltwachsstreifen passieren, dass klebrige Reste noch auf der Haut bleiben. Sie lassen sich einfach mit Babyöl oder einem Pflegetuch entfernen. Bei der ersten Anwendung mit Kaltwachs wird nicht immer zuverlässig die Wurzel mitentfernt. Da die Haut schon durch die erste Anwendung gereizt wird, sollte mit der nächsten Behandlung ungefähr 72 Stunden gewartet werden. Für sensible Haut gibt es spezielle Kaltwachsstreifen, in denen Mandelöl enthalten ist. Es hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Fazit

Kaltwachsstreifen sind einfach anzuwenden und sehr praktisch, besonders für unterwegs und wenn wenig Zeit zur Verfügung steht. Die Verwendung ist sauberer als mit Warmwachs oder beim Sugaring. Da sich die Wachsstreifen passend zurechtschneiden lassen, sind sie perfekt für schwierig erreichbare Körperstellen. Die Behandlung ist nicht ganz schmerzfrei, aber dafür effektiv und von längerer Dauer als Rasieren.

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